Unter normalen Umständen ist nur ein kleiner Teil der Energie, die zum Antreiben eines von einer motorbetriebenen Ölpumpe angetriebenen Benzinautos erforderlich ist, die vom Fahrer bereitgestellte physische Energie und der größte Teil davon ist hydraulische Energie.

(1) Art der Servolenkung
Entsprechend den unterschiedlichen Energieübertragungsmedien gibt es zwei Arten von Servolenkgetrieben: pneumatische Lenkgetriebe und hydraulische Lenkgetriebe. Aufgrund des geringen Betriebsdrucks des Pneumatiksystems sollte bei LKWs mit besonders hohen Lademassen auf den Einsatz pneumatischer Lenkgetriebe verzichtet werden. Beim Einsatz in Hochleistungs-Benzinfahrzeugen sind die Teile des Benzinfahrzeugs überdimensioniert. Der Arbeitsdruck des hydraulischen Servolenkgetriebes kann bis zu 10 MPa betragen, sodass die Größe der Teile für Benzinautos sehr klein ist. Das Hydrauliksystem macht während der Arbeit keine Geräusche, hat eine kurze Arbeitsverzögerung und kann die Auswirkungen unebener Straßenoberflächen absorbieren. Daher wird die hydraulische Servolenkung in verschiedenen Klassen von Benzinfahrzeugen häufig eingesetzt.
(2) Funktionsprinzip des Servolenkungssystems
Das Servolenkungssystem erweitert das mechanische Lenksystem um ein elektrisches Hilfsgerät. Die Lenkölpumpe 6 ist am Motor installiert, wird über einen Riemen von der Kurbelwelle angetrieben und gibt Hydrauliköl aus. Der Lenköltank 5 verfügt über einen Einlass- und Auslass-Ölrohranschluss, der mit der Lenkölpumpe bzw. dem Lenksteuerventilanschluss 2 verbunden ist. Das Lenksteuerventil dient zur Änderung des Ölkreislaufs. Das mechanische Lenkgetriebe und der Zylinderblock bilden links und rechts zwei Arbeitskammern, die über Ölleitungen bzw. Lenksteuerventile verbunden sind.
Wenn das Geely-Auto geradeaus fährt, verbindet das Lenksteuerventil 2 das von der Lenkölpumpe 6 erzeugte Arbeitsmedium mit dem Kraftstofftank. Die Lenkölpumpe befindet sich im entladenen Zustand und die Servolenkung hat keine unterstützende Wirkung. Wenn ein Geely-Auto nach rechts abbiegen muss, dreht der Fahrer das Lenkrad nach rechts. Das Lenksteuerventil verbindet das von der Lenkölpumpe erzeugte Arbeitsmedium mit der R-Kammer. Die L-Kammer ist mit dem Kraftstofftank verbunden. Der Kolben bewegt sich unter der Wirkung des Öldrucks nach unten und wird durch das Getriebe geführt. Die Struktur bewirkt, dass sich das linke und das rechte Rad nach rechts drehen, wodurch eine Rechtskurve realisiert wird. Beim Abbiegen nach links ist die Situation umgekehrt.
